
Der vierte „Bericht zur Lage der deutschen Sprache“ untersucht den Status des Deutschen auf dem Kontinent, wo 94 Prozent aller Deutschsprecher leben. Gute Nachrichten gibt es aus Ungarn und Rumänien. Woanders sieht es trostloser aus.
In sieben europäischen Ländern ist Deutsch Amtssprache – zumindest in bestimmten Regionen. Dazu gehören neben Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg auch noch Ostbelgien und Südtirol in Italien. In weiteren acht Ländern existiert es zumindest noch als Sprache einer Minderheit. Das sind Russland, die Ukraine, Ungarn, Rumänien, Polen, Tschechien, Frankreich und Dänemark. Historisch gesehen hat keine Sprache in Europa ein geographisch so weit sich erstreckendes Verbreitungsgebiet – von Süddänemark bis an die Wolga.
Wie es um die Situation des Deutschen in jenen 15 Ländern bestellt ist, hat ein Team aus 22 Wissenschaftlern für den „Vierten Bericht zur Lage der deutschen Sprache“ untersucht. Der Band „Deutsch in Europa“ wurde am Donnerstag im Gebäude der Berliner Akademie der Wissenschaften vorgestellt. Herausgegeben hat ihn die Akademienunion, in der die acht deutschen Wissenschaftsakademien zusammenarbeiten, gemeinsam mit der Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung.
















