Emojis – eine neue digitale Lingua franca?

Emojis – eine neue digitale Lingua franca?

Stoppt-Gendern-Whistleblowing-Plattform veröffentlicht Diskriminierungsfall

Zum „Welt-Emoji-Tag“ am 17. Juli berichtete die ORF-Topos Redaktion über die Kulturgeschichte der Emojis als Bildschriftzeichen, die in der weltweiten Alltagskommunikation zu einem global-verständlichen und nutzbaren Sprachwerkzeug geworden sind.

Allerdings eine Kommunikation nicht ohne Tücken: Die oft mehrdeutig lesbare Bildersprache der Emojis kann auch zu kulturellen Missverständnissen führen. Innerhalb verschiedener Länder und Societäten können Emojis „für Missverständnisse“ sorgen, so Elke Höfler, Assistenzprofessorin für Mediendidaktik und Sprachendidaktik an der Universität Graz. „Das Okay-Zeichen (Daumen und Zeigefinger formen ein O; Anm.) ist hier ein ganz starkes Beispiel, das in manchen Kulturen sehr vulgär ist“, sagte Höfler im Interview mit ORF Topos.

Auch die IGM-Zeitschrift 2024/01 hat sich diesem Thema der digitalen Kommunikation ohne Sprache schon gewidmet. Nachzulesen unter: Emojis Bildersprache ohne Buchstaben – Dem die Worte fehlen muss in Zeichen sprechen.