Rosenkranz: Genderverbot im Parlament

Rosenkranz: Genderverbot im Parlament

Was unter Schwarz-Blau in Niederösterreich für Behörden und unter Blau-Schwarz in der Steiermark für Gesetze gilt, soll bald auch im Hohen Haus gängige Praxis werden. FPÖ-Nationalratspräsident Walter Rosenkranz gibt, wie angekündigt, „neue“ Spielregeln für den Sprachgebrauch vor und bedient sich dabei der „altbewährten“ Formen.  

Das Parlament ist Ort der Demokratie, nicht des sprachpolitischen Experiments. Wir kehren zu einer Sprache zurück, die dem Geist der österreichischen Verfassung entspricht: allgemein verständlich, sachlich und inklusiv im besten Sinne.

Walter Rosenkranz

Im Parlament solle schließlich über Inhalte gestritten werden und nicht über Schreibweisen, die die Sprache unverständlich und holprig machen. „Nicht ohne Grund verwenden der Deutsche Bundestag und der Schweizer Nationalrat, aber auch nahezu alle Printmedien keine Gendersprache“, meint der protokollarisch zweithöchste Mann der Republik. Mit den neuen Richtlinien schaffe man jetzt wieder Konzentration auf das Wesentliche.